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Mrz 1, 2018
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Brustgeschirr für Hunde anstatt Hundehalsband

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Durch das Tragen eines gut sitzenden Brustgeschirres wird der Druckpunkt auf den Brustkorb verlegt. Somit bleiben Kehlkopf, Halsmuskulatur, Luftröhre und die Halswirbelsäule unbelastet. Klinische Studien haben bewiesen, dass Verspannungen im Halsbereich zur gleichen Symptomatik wie bei Menschen führen: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schmerzen in der Wirbelsäule usw.

Der Hals ist ein soziales Organ. Darüber findet die taktile Kommunikation statt.

  • Oberseite des Halses – Dominanz
  • Unterseite des Halses – Subdominanz
  • Seitenpartie des Halses – nur für gute Freunde zum Pflegeverhalten (knabbert etc.)

Das Berühren des Halses ist (auch beim Menschen) etwas sehr „intimes“. Nicht umsonst gibt es den Ausspruch „Bleib mir vom Hals“. Diese fein abgestufte Empfindsamkeit für die Signale, die über den Hals empfangen werden, stumpft ab, wenn durch das Tragen des Halsbandes dort ständig Impulse ankommen.

Durch das Tragen eines Brustgeschirres werden ungewollte Fehlverknüpfungen wie: anderer Hund = Atemnot und Schmerzen am Hals, vermieden. Beim Tragen eines Halsbandes kommt es sehr schnell zu solchen Fehlverknüpfungen und wir sind dann erstaunt, wenn unser Hund scheinbar aus dem Nichts beginnt, andere Hunde anzuknurren.

Erhöhte Verkehrssicherheit: Am auf den Rücken liegenden Steg des Geschirres kann der Hund schneller und sicherer gehalten werden, wenn dies nötig ist. Das Halten am Rückensteg ist für den Hund angenehmer als das Festhalten am Halsband. Muß der Hund aus einer Gefahrenzone herausgezogen werden, ist dies am Geschirr problemlos möglich ohne den Hund zu würgen.

autor_tina_tschuertz

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